Jay-Z nie wieder Gangs und Ghetto

Jay-Z arbeitet jeden Tag hart daran, nicht wieder in seiner kriminelle Vergangenheit zu stürzen. Als Junge wuchs er im New Yorker Stadtteil Marcy auf und machte nie ein Geheimnis aus seiner kriminellen Jugend.

Aufgepasst: Jay-Z denkt immer wieder an die Gangs und das Ghetto.

Im Alter von 12 kaufte er sich seine erste Waffe, mit 13 wurde er zum Drogendealer, mit 16 war sein Leben völlig in kriminelle Bahnen geraten – Jay-Z. Heute Mega erfolgreich und zig Millionen USD schwer.

Erst durch die Musik schaffte Jay-Z den Absprung, doch noch heute hat er Mühe, seine Vergangenheit zu 100 Prozent hinter sich lassen.

Mit einer einfachen Umarmung im Jahr 2003 wurde Jay-Z bewusst, wie schnell die Vergangenheit wieder präsent sein kann: Damals arbeitete er mit seinem Kollegen Eminem zusammen und merkte bei einer Umarmung, dass sein Rapkollege aus Angst um sein Leben eine schusssichere Weste trug. Im Interview mit dem ‚Q‘-Magazin und kritisierte er die Gewaltbereitschaft in der Rap-Szene:

„Warum sollte ich von meinem eigenen Erfolg gefangen gehalten werden?“ … „Er ist doch nur ein Rapper. Aber die Menschen um ihn herum sorgten für Wirbel, zettelten Kriege an. Das ist wie in Filmen, in denen ein junger Mann sagt: ‚Ich steige aus!‘ und der Gangster erklärt: ‚Du kommst hier nicht raus, Alter!‘ Aber man darf kein Ghetto im Kopf haben!“

Die Distanzierung zu seiner kriminellen Vergangenheit bedeutet allerdings nicht, dass Jay-Z vergessen hat, wo er herkommt. Der Künstler hat immer noch ein paar Freunde, mit denen aufgewachsen ist – auch, wenn einer von ihnen den Star nicht mehr sehen will, um ihn nicht in Gefahr zu bringen.

„Das sind Hardcore-Leute. Die wissen, dass es abgeht, wenn ich mit ihnen im Club bin, und ihre Feinde kommen. Feinde sagen nicht: ‚Oh, heute Abend hängt er mit Jay ab, erschießen wir ihn doch lieber morgen.'“ … „Aus Respekt lässt mein Kumpel mich also in Ruhe.“

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