Jan Delay ist aufeinmal klein mit Hut

Jan Delay ist aufeinmal klein mit Hut & zeigt sich reumütig wegen seinem Heino-Diss. Meinungsfreiheit & Beleidigung liegen dicht beieinander. Seine – nach seinen Worten – unbedachte Wortwahl löste ein Riesendrama aus. Auch roberto Blanco bescheinigt Heino: Er ist kein Nazi!

Jan Delay wird künftig zweimal überlegen, welche Worte er wählt

In einem Interview mit der österreichischen Zeitung „Die Presse“, wurde Popmusiker Jan Delay auf Heinos erfolgreiches Album mit Coverversionen deutscher Pop- und Indierock-Klassiker angesprochen und motzte: „Alle sagten plötzlich: Ist doch lustig, ist doch Heino. Nee, das ist ein Nazi.“ Delays unbedachte Äußerung brachte zwar Publicity für sein neues Album ein, aber auch eine Menge Ärger.

Heino ließ die Sache nicht auf sich beruhen und erstattete Anzeige – wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung. Auch im Fernsehen äußerte sich der rockende Schlageropa zu den Vorwürfen.

„Ich habe den Namen Jan Delay noch nie gehört“ … „Ich lasse mich nicht von irgendeinem Typen als Nazi bezeichnen.“

Völlig entrüstet zeigte sich Schlagerkumpel Roberto Blanco: „Seit Jahrzehnten sind wir eng befreundet. Heino ist mein weißer Bruder, ich bin sein schwarzer Bruder.”

Nur im Ton vergriffen

Jan Delay ruderte inzwischen reumütig zurück und sagte in der ZDF-Sendung „Aspekte“, dass er bereue, das Wort gesagt zu haben: „Es hätte mir einiges erspart.“ Weil es ein laufendes Verfahren gebe, habe man ihm geraten, sich zur Sache nicht zu äußern. „Ich sage dazu jetzt nichts, außer dass ich mich ein bisschen im Ton vergriffen habe“.

Fotos:
highgloss.de

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