Jamaika: Zu Gast im Holz- und Wasserland

Karibischen Flair verbindet man mit Jamaika genau so wie eine vielschichtige Kultur, die unter sozialen und wirtschaftlichen Problemen zu leiden hat. Die Kolonie ist Heimar für knapp drei Millionen Menschen, die auf einer Fläche von knapp 11000 Quadratkilometern unterkommen. 

JamaikaJamaika – Insel der traumhaften Strände

Jamaika ist die drittgrößte Insel der Antiellen, wobei die Lage 145 Kilometer südlich von Kuba ist. Zwischen Nord- und Südamerika gelegen befindet sich Jamaika nur 635 Kilometer von dem mittelamerikanischen Festland entfernt. Die Hauptinsel ist 235 Kilometer lang. Geschichtlich ist bisher einiges ungeklärt. Als Teil der Karibik zählt die Region als umstrittendste überhaupt. Die ältesten Gesteinsformationen entstammen noch der Kreidezeit und sind damit mehrere Millionen Jahre alt.

Gefährliche aber atemberaubend schöne Natur

Am Nordrand der karibischen Platte gelegen ist Jamaika besonders anfällig für Erdbeben. Am Rand der aufeinander treffenden Platten sind die Eruptionen für gewöhnlich am größten und gefährlichsten. Das Gestein an sich ist weich und mit Tälern und Höhlen durchzogen. Damit ist die Gegend vor allem für ihren atemberaubende Natur eine Reise wert und erfreut sich bei naturbegeisterten Menschen großer Beliebtheit. Sogar Gebirge gibt es vor Ort, wobei diese bis zur See um rund 500 Meter abfallen.

Wetter sehr warm und feucht

Das Klima Jamaikas ist nichts für Winterliebhaber. Die tropischen Klimate sorgen ganzjährig für schwüle Luft, die von hohen Temperaturen und einem ausgeprägten Feuchtanteil durchzogen ist. Die Niederschlagsmenge fällt allerdings je nach Region sehr unterschiedlich aus und beträgt in der Spitze rund 5000mm. Gerade im Spätsommer und Frühherbst ist ein Urlaub auf der Insel nicht unbedingt anzuraten, da in dieser Zeit Stürme über die Insel hinwegziehen und zum Teil nicht zu unterschätzende Verwüstungen mit sich bringen. Die bekanntesten Demolierungen erzeugten der Hurrikan Charlie 1951 und Gilbert 1988.

Export und Import

Wichtiges touristisches Ziel ist Montego Bay. In dieser Stadt wohnen knapp 83000 Einwohner. Gleichfalls werden von hier aus wichtige Erzeugnisse des Landes exportiert und die ganze Welt verschifft. Prägendste Exportgüter des Landes sind Bauxit, Aluminium, Zucker, Bananen und Rum. Die Bevölkerung an sich ist in der ganzen Welt bekannt durch ihre ungewöhnlichen Haarpracht. Die sogenannten Dread-Locks entstammen dieser Region und finden in der ganzen Welt Nachahmer.

Kreuzfahrts- und Flugziel

Wichtigen Profit schlagen die Rastafaris aber nicht nur aus dem Import und Export von Waren, sondern – wie oben schon kurz angeklungen – aus der Tourismusbranche. Die meisten urlaubsaffinen Menschen reisen über Kingston oder Montego Bay mit dem Flugzeug, oder aber direkt mit dem Schiff an. Besonders erwähnenswert sind die vielen Ausflugsprogramme, die einen abwechslungsreichen Urlaub mit außergewöhnlichen Erlebnissen versprechen. Meistens führen diese zu landschaftlichen Attraktionen und historischen Erbauungen. Weiterhin gibt es sehenswerte Handwerksmärkte, wobei insbesondere Waren vertrieben werden, die sich als Urlaubsmitbringsel sehr gut eignen.

Was muss man sich ansehen?

Zu den expliziten Sehenswürdigkeiten zählen die Dunn’s River Falls, die White Witch of Rose Hall, für kulturbegeisterte das Bob Marley Museum, die Dolphin Cove Jamaica, die Blue Mountains die Green Grotto Caves. Selbstverständlich gibt es aber auch überall das für Jamaika bekannte lockere Flair in den bekanntesten  Tourismusregionen, das kristallklare warme Wasser, die traumhaften Sandstrände mit sehr feinem weißen Sand, sowie die oft beschwärmten Palmen. Jamaica ist damit die Insel der Träume für viele Menschen. Einem entspannenden Urlaub steht hier nur sehr wenig entgegen.

Bild: Flickr.com/ 04deveni

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