Jackass 3D: Spike Jonze mag keine Interviews

Spike Jonze – ‚Jackass‘-Co-Schöpfer – mag keine Fernsehinterviews, weil er nie coole Antworten parat hat.

Selbsteinschätzung: Spike Jonze mag keine Interview weil er sich selbst für uncool hält.

Spike Jonze (‚Being John Malkovich‘) gestand, dass er es nicht mag, vor Fernsehkameras interviewt zu werden, für den Fall, dass er Mist baut, weil er im wahren Leben nach eigener Ansicht keine sehr lässige Person ist.

„Der Grund, weshalb ich kein Fernsehen mache, ist, dass ich nie mit einer coolen Antwort aufwarten kann“, gestand er der irischen Internetseite ‚Movies.ie‘. „Ich fühle mich einfach nicht wohl in dieser Umgebung und ich bin letztendlich nicht in der Lage, viel Sinn zu machen. Falls das Sinn macht.“

Spike Jonze kreierte die MTV-Show ‚Jackass‘ zusammen mit seinem Kindheitsfreund Jeff Tremaine und dem Hauptdarsteller der Serie, Johnny Knoxville. Die Leinwandadaption der Show, ‚Jackass 3D‘, schlug in den US-Kinokassen ein wie eine Bombe und nahm an seinem Eröffnungswochenende umgerechnet über 36 Millionen Euro ein, wovon sich Spike Jonze immer noch erholen muss. Er glaubt, der Erfolg des Filmes rühre daher, dass er Jugendliche erreicht habe, die die komödiantischen Wunder der kontroversen Produktion bislang noch nicht kannten.

„Wir versuchen noch immer herauszufinden, was genau passiert ist. Das Gefühl ist, dass es eine komplett neue Generation dort draußen gibt, die sich nur vage bewusst ist, was ‚Jackass‘ ist, und für die war es eine völlig neue Erfahrung“, sagte er. „Ich schätze, nach zehn Jahren gab es für einige auch einen Grad von Nostalgie. Trotzdem, das ist ein unglaublicher Haufen Geld für etwas, das wir rein zum Spaß machen“, staunte Spike Jonze.

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