Iris Berben ist Mutter mit 60

Iris Berben spielt in ihrem neuen Kinofilm „Miss Sixty“ eine Mutter mit 60 – ist das die Zukunft? Nein, das vielleicht nicht. Aber unsere Gesellschaft sollte sich mit vielen Themen auseinander setzen u. a. auch damit.

Iris Berben wünscht sich für Frauen bessere Chancen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen

Iris Berben hat einen neuen Kinofilm am Start: In „Miss Sixty geht es um das Thema späte Geburt. Berben spielt eine Molekularbiologin, die nur für ihre Arbeit und ihre Mutter lebt.

Eines Tages mobben sie ihre Kollegen aus dem Job und schenken ihr, die lebenslang kinderlos geblieben ist, hämisch eine befruchtete Eizelle. So beschließt „Miss Sixty“, mit 60 erstmals Mutter zu werden. iris Berben gibt in einem Interview mit der „B.Z“ zu bedenken, dass sich die Gesellschaft damit auseinander setzen müsse, welche Dinge möglich und warum sie eventuell für manche Menschen wichtig seien.

Iris Berben:

„Dass Frauen selber bestimmen, wann sie ein Kind möchten, wird seit einigen Jahren in der Öffentlichkeit relativ stark aufgenommen. Denn es gibt Frauen, die zuerst ihren beruflichen Weg gehen wollen.“

Iris kritisiert, dass Frauen und Männer immer noch nicht die gleichen Chancen im Berufsleben hätten: „Frauen können nicht wie Männer für einen Beruf brennen und gleichzeitig Kinder haben wollen.“ So bliebe den Betroffenen oft keine andere Wahl. Sie selbst war in den siebziger Jahren vier Jahre lang eine alleinerziehende Mutter. Dies sei zu damaligen Zeiten zwar außergewöhnlich, aber nicht schwer gewesen, da sie eine „Macherin“ sei.

Foto:
highgloss.de

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