Intimrasur – aber richtig! Unsere Tipps für euch …

Welcher Typ Intimrasur bist Du?

Intimrasur ja, aber richtig. Je nach Typ, Verträglichkeit und Vorliebe lässt sich die richtige Methode für euch finden. Jede hat ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Wir sagen euch welche und geben euch ein paar Tipps an die Hand.

Fünf Varianten für die Intimrasur. Welcher Typ bist Du?

Der Klassiker: Rasieren – schnell & gründlich
Beine, Achseln, Bikinizone, bei Männern auch die Brust – mit dem Rasierer wird alles ruckzuck glatt. Ob nass oder trocken ist Geschmackssache. Manche Geräte können beides.

Pro: Schnell und unkompliziert.
Contra: Die Haare wachsen schon nach ein bis zwei Tagen stoppelig nach.

Creme – für Sensible

Wer das Rasieren nicht verträgt, kann auf Enthaarungscremes zurückgreifen. Die sind heute extra sanft zur Haut, lösen störende Härchen schnell auf. Die lassen sich dann mit einem Spatel abstreifen. Nach rund drei Tagen wachsen feine Härchen nach.
Pro: Die Cremes lösen das Haar auch unter der Hautoberfläche auf, das macht besonders glatt.
Contra: Der Geruch der Produkte ist meist etwas stechend.

Waxing – braucht etwas Übung

Kaltwachsstreifen aus dem Drogeriemarkt werden zwischen den Händen erwärmt und auf die trockene, fettfreie Haut gedrückt. Mit einem Ruck müssen sie dann gegen die Wuchsrichtung abgezogen werden. Das kostet anfangs Überwindung. Alternative für die Pflege der Bikinizone auf diese Art und Weise: Die Kosmetikerin benutzt flüssiges Warmwachs. Das öffnet die Poren, die Härchen lassen sich etwas leichter entfernen.

Pro: Die Methode funktioniert überall, auch unter den Achseln und in der Bikinizone. Waxing wirkt wie ein Peeling, die Haut bleibt rund vier Wochen glatt. Bei Männern werden damit auch Brust und Rücken schnell enthaart.
Contra: Nur Haare, die einige Millimeter lang sind, werden erwischt. Kürzere müssen erst wachsen.

Epilieren – toll für die Beine

Die Geräte mit den integrierten Pinzetten zupfen die Haare blitzschnell aus. Das kann anfangs ziepen, nimmt aber von Mal zu Mal ab. Das Ergebnis ist ähnlich wie beim Waxing: rund vier Wochen glatte Haut. Es gibt auch Geräte mit Aufsätzen für die Bikinizone.

Pro: Kein Kleben wie beim Wachs, keine Vorbereitung nötig.
Contra: Oft reagiert die Haut zunächst gereizt auf das Zupfen.

Sugaring – die Trend-Methode

Aus Wasser, Zucker und Zitronensaft wird eine Paste gekocht, die anschließend lauwarm gegen die Wuchsrichtung fest auf die Haut gedrückt und in Wuchsrichtung abgezogen wird. Sugaring soll weniger schmerzhaft sein als Waxing. Die Methode wird auch von vielen Kosmetikerinnen angeboten.

Pro: Gut verträglich, da keine chemischen Zusätze oder Duftstoffe enthalten sind.
Contra: Die Zubereitung dauert rund 20 Minuten.

Extra-Tipps für zarte Haut

  • Bei der Nassrasur immer einen Schaum benutzen. Für sensible Haut gibt es parfumfreie Produkte, die gleichzeitig pflegen.
  • Am besten abends enthaaren, dann kann sich die Haut über Nacht erholen.
  • Beim Waxing und Epilieren die Haut gegen die Wuchsrichtung straffhalten, dann werden die Härchen besser erfasst.
  • Damit neue Härchen nicht in die Haut wachsen, regelmäßig ein sanftes Peeling anwenden, zum Beispiel aus Meersalz und Olivenöl.

Interessant dazu auch das Brigitte-Interview mit Aglaja Stirn, die den Enthaarungstrend erforscht.

Foto:
djd/Rottapharm Madaus GmbH

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