Ohne Sonnenbrand: Urlaub am Strand genießen

pedrosimoes7 / Foter / Creative Commons Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)

Was hilft gegen Sonnenbrand? Damit der Urlaub am Strand nicht zum schmerzhaften Fiasko wird, solltet ihr auf euch und eure Haut aufpassen und ein paar Tipps beherzigen. Schließlich wird die Haut mit jedem Sonnenbrand nur unnötig und dauerhaft geschädigt.

Sonnenbrand ist schmerzhaft & wirklich unnötig

Endlich ist es soweit. Nur noch ein paar Stunden Flug und eine kurze Fahrt ins Hotel und dann kann man sich endlich die Kleider vom Leib reißen und Sonne, Strand und Meer im Überfluss genießen. Doch halt! Haben Sie denn Ihre Haut ausreichend auf diese neuen Belastungen vorbereitet? Wer sich vorher nämlich zu Hause im Garten oder im Solarium nicht schon ein wenig vorbräunen konnte, tut seiner Haut durch die plötzliche intensive Sonneneinstrahlung nämlich überhaupt keinen Gefallen.

Da kann das erste Sonnenbad sehr schnell dazu führen, dass man in den nächsten Urlaubstagen rot wie ein Krebs zur Belustigung anderer wird oder vor Schmerzen bei jeder Bewegung auf der Matratze keinen Schlaf findet. Also lieber die Haut schön langsam an die Urlaubssonne gewöhnen, besser mal vormittags oder am späten Nachmittag eine Stunde lang die Sonne genießen als sich gleich der prallen Mittagssonne auszusetzen. Diese kann nämlich nicht nur die Haut verbrennen, sondern verursacht schnell auch mal einen Sonnenstich, Müdigkeit, Kreislaufbeschwerden oder eine Sonnenallergie.

Auch im Schatten wird man braun – und das auf die gesündere Art

Am besten schützt man sich vor einem Sonnenbrand, vor allem in den ersten Tagen, nicht nur mit einer guten Sonnenschutzcreme, sondern auch im Schatten von Sonnensegeln oder Sonnenschirmen, die an den meisten Urlaubsstränden bereits vorhanden sind. Teilweise kann man sie kostenlos nutzen, teilweise auch gegen eine kleine Gebühr mieten, je nachdem, ob der Strand zum Hotel gehört oder öffentlich genutzt wird. Viele Hotelstrände bieten Ihren Gästen noch mehr Strandkomfort durch Sonnensegel als Wind- und Sichtschutz, schaffen damit z. B. für Familie mit kleinen Kindern oder verliebten Pärchen ein kleines Stück Strand nur für sie alleine, geschützt vor zu viel Sonne, störendem Wind oder neugierigen Blicken. Dass diese sehr schnell besetzt sind, ist natürlich klar, deshalb heißt es auch manchmal im Urlaub: Früh aufstehen! Doch auch wer zu spät kommt, kann sich mit einem großen Badetuch und ein paar Stöcken so ein Sonnensegel als Sicht- und Sonnenschutz selbst bauen.

Was tun, wenn es doch ein Sonnenbrand wird?

Natürlich gibt es ein paar Tipps für die schnelle Hilfe. Hier ein Paar Dinge, die man am besten und einfachsten selbst machen kann:

1. Kalte Umschläge
Kühlen ist wichtig. Das lindert den Schmerz und die Entzündung. Aber Vorsicht: Nicht übertreiben. Zu viel Kälte z. B. durch ein Kühlpack ist kontrakproduktiv. Am besten nimmt man nasse Baumwoll Tücher oder Quark/Joghurt Umschläge

2. Bei den kleinsten Anzeichen Acetylsalicylsäure (ASS) einnehmen
Leider reagieren viele Sonnengeplagte auch hier zu spät. Bitte nicht erst abwarten ob sich vielleicht ein Sonnebrand entwickelt. Lieber vorbeugend ASS einnehmen. Das bremst die Botenstoffe, die die Entzündung auslösen.

3. Auf die alten Griechen vertrauen
Die Griechen kennen ein gutes und bewährtes Hasumittel: frisch gepressten Zitronensaft mit gleichen Teilen eines guten Olivenöls vermischen und auf die Haut auftragen

4. Bei schlimmeren Sonnenbrand schnell in die Badewanne
In die Badewanne kaltes Wasser, einen Liter Kefir und zwei Esslöffel Honig – oder eine Tasse Haferflocken füllen und die Haut beruhigen

5. Reiseapotheke einpacken
In vielen Urlaubsländern gibt es nicht gleich die Medikamente die man benötig. Deshalb schon zu Hause Aloe-Vera-Gel, Brandwunden-Gel oder Bepanthen-Salbe kaufen.

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