Herbert Grönemeyer – Komm zur Ruhr

Er ist ein Mann aus dem Pott, das zeigt er uns immer wieder. 25 Jahre nach Bochum hat Herbert Grönemeyer eine neue Ruhrpott-Hymne veröffentlicht: Komm zur Ruhr.

Diesmal geht es um keine Stadt; kein Song für Lokalrivalitäten. Es ist ein Song, der anlässlich des Festaktes Kulturhauptstadt 2010 die Zusammengehörigkeit einer ganzen Region vermitteln soll.

Denn erstmals in der Geschichte hat keine Stadt gewonnen, sondern mit dem Ruhrgebiet eine Städtegemeinschaft. Es geht um den Typ Mensch, der da tief im Westen verwurzelt ist; um ein Lebensgefühl.

Komm zur Ruhr klingt leicht rockig und ist elektronisch angehaucht. Mit knapp sechs Minuten ist Herbert Grönemeyers Song damit unglaublich lang – weist beim Refrain trotzdem Mitsing-Potential auf.

Die Menschen im Ruhrgebiet sind natürlich begeistert, ob der Titel aber wie Bochum auch ein gesamtdeutscher Hit wird, muss sich erst noch zeigen.

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