Helena Christensen will schnell zum Ende kommen

Helena Christensen weiß, dass die Leute glauben, sie sei „ehrgeizig und professionell“, in Wahrheit will sie ein Shooting nur schnell zu Ende bringen.

Falscher Ehrgeiz: Helena Christensen will Fotoshootings schnell beenden

Helena Christensen arbeitet während eines Fotoshootings nur deshalb so hart, weil sie schnell wieder Feierabend machen möchte. Sie arbeitet seit Kindertagen in der Modeindustrie und wird auch heute noch oft gebucht. Trotz ihres Riesenerfolgs darf Helena Christensen immer noch nicht viel bei der Arbeit nachdenken, weil diese dann darunter leidet. Sobald sie länger über eine Pose nachdenkt, merkt die Schönheit, wie sie ins Schleudern kommt.

„Ich mag es nicht zu spät zu sein – Ich gebe mir ein zehn-Minuten-Fenster und dann flippe ich aus! Und mir macht es nichts aus, den Lunch ausfallen zu lassen und keine Pausen zu machen, deswegen denken die Leute wahrscheinlich, ich sei ehrgeizig und professionell, aber ich mache das nur, weil ich so schnell wie möglich wieder da raus möchte“, erklärte sie in der März-Ausgabe der britischen ‚InStyle‘.

„Ich weiß, dass ich in kurzer Zeit viel geben kann, und das ist es. Danach fange ich ich nachzudenken: ‚Was tue ich hier? Du bist eine erwachsene Frau und stehst hier und posierst? Das ist so merkwürdig.‘ Und dann werde ich mir selbst zu bewusst und der ganze Schwung ist weg.“

Helena Christensen glaubt, ihr Job würde oft missverstanden und es nervt sie, wenn die Menschen annehmen, er sei leicht. Es ist ein Riesending herauszufinden, was das perfekte Bild ist, und auf einem Laufsteg zu stolzieren eine angsteinflößende Sache, mit der auch Christensen noch Probleme hat.

„Ich weiß, dass es wie die leichteste Sache der Welt aussieht, aber es ist egal, wie viele Shows du schon gemacht hast – du bist da zwölf Sekunden draußen, läufst hoch und runter und passt auf, dass du nicht stolperst. Es ist sehr einschüchternd.“

Helena Christensen ist Mutter eines elf Jahre alten Sohnes namens Mingus, von Norman Reedus, dem Vater des Kleinen, hat sich sich 2003 getrennt. Ihre schönsten Kleider – Roben von ‚John Galliano‘, ‚Marc Jacobs‘ und ‚Stella McCartney‘ bewahrt das sympathische Ex-‚Victoria’s Secret‘-Engelchen auf, um sie irgendwann einmal Mingus‘ Partnerin zu geben.

Sie liebt es einen Sohn zu haben und ist überglücklich, wie er ihr Leben verändert hat. Zwar ist Helena Christensen sicher, dass sie eine Tochter ebenso geliebt hätte, allerdings wäre sie da viel vorsichtiger gewesen, was den Umgang mit ihrem Job angeht.

„Ich glaube, ich würde es vorziehen, wenn sie nicht in dieses Geschäft einsteigen würde. Und das kommt von jemandem, der wirklich auf höchstem Niveau gearbeitet hat und auf die besten Erfahrungen zurückblicken kann, die möglich waren. Ich würde ihnen die Möglichkeit nicht nehmen und ich würde sie unterstützen, aber ich könnte denken: ‚Oje, so ein Mist'“, gestand Helena Christensen.

Ein Kommentar bei „Helena Christensen will schnell zum Ende kommen“

  1. Christian Alexander Tietgen sagt: Antworten

    So ist das ja bei vielen Promis. Sie glauben, dass die Leute sie lieben, wenn sie nur lang genug Dinge gemacht haben, die ihnen gar keinen Spaß machen.

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