Harald Glööckler malt Anti-Kriegs-Gemälde

Harald Glööckler ist ein gewiefter Geschäftsmann – ohne Frage. Doch sein neues Projekt, Kunst (Gemälde) zu verkaufen um damit gegen den Krieg zu demonstrieren, ist ein wenig kontrovers. Warum? Die Motivation ist ja ok, aber sich horende Summen in die eigene Tasche zu stecken? Aber die Erlöse werden sicherlich gespendet!

Offen, ehrlich und löblich wäre es, wenn Harald Glööckler das Geld aus dem Verkauf seiner Anti-Kriegskunst spenden würde!

Hurra – es gibt noch mehr von Harald Glööckler! Oder ist sein neues Vorhaben einfach nur nervig, weil er damit seine treuen Fans veräppelt? Nach Klamotten für jede Frauenfigur, Möbel, Pralinen, Tierbekleidung, Schmuck, Büchern und seiner eigenen Reality-Sendung dehnte der Meister seinen Schaffensbereich nun auf Gemälde aus.

Insgesamt stehen zunächst 17 seiner Kunstwerke unter dem Titel “Glööckler Art by Borelly” im Schloss Friedrichsfelde zum Verkauf. Die einzelnen Gemälde der streng limitierten Auflage, sollen zwischen 399 Euro und 19.999 Euro kosten. Seine Werke sind laut ihm ein Statement gegen den Krieg.

Harald verriet, das einzige wozu man Panzer gebrauchen könne, sei, sie ihres eigentlichen, grausamen und völlig sinnlosen Zweckes zu berauben und sie zum Kunstobjekt zu novellieren. Der Meister: „Man muss sich das einmal vorstellen: Mit all dem Geld, das heute auf der ganzen Welt in Aufrüstung und Kriege gesteckt wird, könnte man wahrscheinlich alle hungrigen Kinder dieser Welt auf einmal satt machen. Wie können die Politiker das nur verantworten?“

Daher demonstriere er ausdrücklich gegen den Krieg, gegen Waffen und gegen Gewalt und wünsche sich Frieden für die Kinder. Harald Glööckler:

„Wir brauchen Kunst statt Krieg, Farben statt Feuer.“

Seit Jahren tritt der Designer als Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerkes auf.

Soweit so gut! Aber warum veräppelt er damit seine Fans? Ganz einfach: Sofern er das Geld aus dem Verkauf seiner Gemälde dieser “Serie” nicht komplett spendet, sieht es für viele einfach nur nach billiger Geschäftemacherei aus – und das auch noch mit einem so wichtigen Hintergrund wie gegen Krieg zu demonstrieren!

Also Harald, sei bitte so konsequent und unterstütze mit den Erlösen eine gutes Projekt! Alles andere ist nicht glaubwürdig! Geld mit Krieg zu machen – auch wenn man dagegen ist, ist schäbig!

Foto:
highgloss.de

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