So gehts zur Last-Minute Sommerfigur

Wie bekomme ich eine Last-Minute Sommerfigur – ohne Diät oder dubiosen Pillen (Fatburner Tee zum Beispiel)? Wir geben euch in Zusammenarbeit mit Adrain Fischer einen – im wahrsten Sinne – coolen Tipp an die Hand.

Sport und die richtige Ernährung sind ein guter Anfange um überflüssige Pfunde loszuwerden. Doch nicht immer lässt sich hiermit die gesamte Silhouette in Form bringen. Vor allem Fettpölsterchen an Knie, Hüfte, Rücken oder Kinn bleiben in vielen Fällen hartnäckig an Ort und Stelle. Kryolipolyse ist hier das Zauberwort. Die Kältetherapie kommt „ganz ohne OP, Schnitte und Ausfallzeit aus.

Kryolipolyse schmälert mit von außen auf die Haut gesetzte Kälteapplikatoren ungeliebte Kurven je nach behandeltem Areal um etwa 20 bis 40 Prozent, so Adrian Fischer, Spezialist für Kryolipolyse und Geschäftsführer des Schönheitsinstituts KRYOFORM, die Wirkung der Therapie.

Kristallisiert und ausgesondert

Anwender wie etwa geschulte Kryolipolyse-Therapeuten setzen den paddelförmigen Kälteapplikator auf die gewünschte Körperstelle. Durch ein sanftes Vakuum zieht dieser die Haut zwischen zwei Kühlplatten ein und kühlt den Bereich für etwa 35 bis 45 Minuten auf drei bis vier Grad Celsius herunter.

„Wir entscheiden uns dabei bewusst für eine Aufteilung in zwei Sitzungen im Abstand von einem Monat, um Nebenwirkungen wie Hämatome, Rötungen und Taubheitsgefühle so gering wie möglich zu halten“ …. „Spezielle Stoffwechselmessungen zeigen dabei zunächst Aktivität und Schnelligkeit der Umwandlungsprozesse im Körper an und geben Aufschluss über eine eventuell notwendige Unterstützung in Form von Sport und Ernährung“

Niedrige Temperaturen lassen die Inhalte der Fettzellen kristallisieren, welche durch ihre neu eingenommene, spitze Form die Zellhülle – auch Membran genannt – von innen aufbrechen. Nach wenigen Tagen sterben die zerstörten Zellen vollständig ab und gelangen über natürliche Stoffwechselprozesse aus dem Körper. Da jeder Organismus diese Vorgänge unterschiedlich schnell vollzieht, nimmt die Zellausscheidung einen Zeitraum zwischen vier und zwölf Wochen ein.

Stoffwechsel in Schwung bringen

Mit ein paar Tipps lässt sich der Transport abgestorbener Fettzellen nach der Kryolipolyse beschleunigen. Adrian Fischer verrät uns dazu seine Tricks, die wenig mit Zauberei zu tun haben. Im Grunde sind es einfache Basics.

Einige Produkte gelten als wahre Fettverbrenner. Hierzu gehören zum Beispiel Chilischoten. Der darin enthaltene Stoff Capsaicin erhöht kurzfristig die Wärmebildung durch Stoffwechselaktivität im Körper und damit auch den Kalorienverbrauch. Seelachs wiederum enthält einen hohen Jodgehalt, der einen wichtigen Baustein für die Schilddrüse darstellt.

Sie regelt den Kalorienverbrauch im Ruhezustand des Körpers. Mit den enthaltenen Stoffen Koffein und Niazin fördert Kaffee ebenso die Fettverbrennung und steigert den Energieumsatz um bis zu 100 Kalorien. Hierfür am besten täglich zwei Tassen Filterkaffee oder einen doppelten Espresso jeweils ohne Milch und Zucker trinken.

Auch Lammfleisch sollte wöchentlich auf dem Speiseplan stehen. Das darin enthaltene L-Carnitin spielt eine wichtige Rolle beim Fettstoffwechsel. Wer seine Haupt- oder Nachspeisen regelmäßig mit Zimt würzt, verbessert außerdem die Insulinwirkung. So lassen sich Heißhungerattacken und ein gebremster Fettabbau mindern.

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