„Fucking Bitches in the Hood“ – Death Team gehen ab … Dirty

"Fucking Bitches in the Hood" – mit ihrer ersten Single machen Death Team aus Schweden gleich mal eine deutliche Ansage.

Mit „Fucking Bitches in the Hood“ gehen Death Team derzeit richtig ab … Wer von dem Schweden Export noch nichts gehört hat, sollte sich die beiden Künstler einmal näher ansehen bzw. anhören. Immerhin sehen sich beide selber als ein Mix von Abba und Eminem an.

Death Team katapultieren sich in Lichtgeschwindigkeit auf Platz 2 auf Hype Machine und Platz 1 der iTunes Charts in Schweden

Grund genug euch die beiden vorzustellen. Death Team sind Johen und Mayka, sie sich im Spotify Headquarter in Stockholm und einer Party trafen und 2014 ihre Kombo gründeten. Sie war bis dahin House-Produzentin und DJ und Johen Mitgleid einer Electto-Band – der perfkete Mix.

Nach einigen punkigen Songs (ihr erster Track trug den Titel „I’m So Drunk I Wanna Fight“) fanden die beiden zu ihrem Stil – jenem Popsound, den wir heute hören – und ernteten bald so viel überwältigend positives Feedback, dass aus dem anfänglichen Neben- ein Hauptprojekt wurde. Death Team waren geboren.

„Fucking Bitches in the Hood“ – mit ihrer ersten Single machen Death Team gleich mal eine deutliche Ansage. Wer jetzt denkt, es handele sich dabei um einen beinharten Gangsta-Rap-Song, irrt gewaltig: „Fucking Bitches in the Hood“ ist Pop at its best – eingängig, verspielt, ironisch, optimistisch. Johen Rafael Tilli definiert seine Kombo so:

„Wir betrachten uns als eine Kreuzung zwischen Abba und Eminem“

Mayka sieht sich und Death Team ähnlich schräg:

„Ich bin sehr, sehr gefährlich“. Allerdings in einem Ton, der suggeriert: sie ist alles, nur das nicht. „Wir haben den Song an einem Nachmittag geschrieben. Meine Mutter liebt ihn.“

„Fucking Bitches in the Hood“ steht stellvertretend für das, was Death Team ausmacht: Das Duo ist energiegeladen, lebensbejahend und mit – sagen wir es ruhig in Versalien – SPASS bei der Sache. „Selbst bei den sanfteren Songs schwingt immer ein optimistisches Grundgefühl mit“, bestätigt Mayka, die ein leidenschaftlicher Fan von Bikram Yoga und populärer Psychologie ist und gerade an ihrem ersten Selbsthilfebuch schreibt.

„Unsere Songs sind nicht ‚emo‘. Sie sind nicht traurig und düster. Sondern sie haben immer irgendeinen kleinen Dreh, der sie naiv und schön und verspielt macht.“

Das Lyric Video als Vorgeschmack

Foto:
Caty Testad

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