Finanzierung mit Hypothekendarlehen

Finanzierung mit Hypothekendarlehen: Eine gewünschte Immobilie wurde nach langer Suche gefunden. Um diese jedoch bezahlen zu können, ist ein Kredit notwendig. Da es sich hierbei um eine jahrelange Verpflichtung handelt, sollte daher gut überlegt werden, ob diese finanzielle Belastung getragen werden kann. Doch bei Vertragsabschluss gibt es auch für Banken einiges zu beachten. So muss beispielsweise der ausgezahlte Betrag der Bank im Vertrag genau beziffert sein. Auch die Angabe des effektiven Jahreszinssatzes sollte nicht fehlen.

Auch bei Hypothekendarlehen lautet die Devise: Vergleichen & genau Hinsehen

Sicherheiten in vertraglicher Niederschrift

Jeder Vertrag über ein Hypothekendarlehen muss beschriftet die Sicherheit für den ausgezahlten Betrag enthalten. In diesem Fall wäre es die genaue Bezeichnung der Immobilie. Auch ein Widerrufsrecht ist gesetzlich vorgeschrieben. Dies besagt, dass jeder bis zu 2 Wochen Zeit hat, ohne die Angabe von Gründen von dem Vertrag zurückzutreten. Sollte es also einmal der Fall sein, dass in dieser Zeit ein besseres Angebot eintrifft, kann problemlos gewechselt werden.

Vorsicht bei versteckten Gebühren

Eine beliebte Klausel in einem Vertrag über ein Hypothekendarlehen ist die Klausel für die Schätzkosten. Viele Kreditinstitute lassen sich einen prozentualen Anteil der Auszahlsumme, die häufig bei 0,5 % liegt, vertraglich zusichern. Davon soll ein Gutachter bezahlt werden, der den eigentlichen Wert der Immobilie schätzt. Laut Gerichtsbeschluss ist dies jedoch unzulässig, weswegen hier keine Kompromisse eingegangen werden sollten.

Der Verkauf von Darlehen

Viele Banken treiben lukrative Geschäfte mit dem Verkauf von Darlehen ihrer Kunden. Dies bedeutet vor allem viele Unsicherheiten. Daher wurde vor einigen Jahren das Risikobegrenzungsgesetz erlassen, welches den Verkauf eben solcher Darlehen stark einschränkt. Kunden müssen daher bereits vor Vertragsabschluss über einen möglichen Verkauf informiert werden. Und selbst dann ist dies nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Am besten bleibt es jedoch, wenn diese Möglichkeit für das Kreditinstitut von Anfang an nicht besteht.

Flexibilität sichern

Dass es bei jedem auch einmal zu unvorhergesehenen finanziellen Engpässen kommen kann, steht außer Frage. Auch der kurzfristige Verkauf einer kürzlich erworbenen Immobilie ist keine Seltenheit. Daher sollte ein Vertrag auch immer genügend Spielraum liefern, um sich auf solche Ereignisse einstellen zu können. Sonderkündigungsrechte, Sondertilgungsrechte von 5 % jährlich auf den Darlehensbetrag und individuelle Änderungen zur Ratenzahlung sollten immer möglich sein.

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