Fenech Soler blasen zum Angriff

Fenech Soler sind bekannt durch ihre genialen Auftritte auf den großen Festivals dieser Welt — Glastonbury, Reading, Leeds, Wireless Festival, Itunes Festival, Berlin Festival, Boardmasters, Rockness und mehr. Jetzt melden sie die Jungs zurück: Mit ihrem zweiten Album ,Rituals‘, dass am 29. August 2014 erscheint. Das Album ist der Nachfolger ihres Debütalbums ,Fenech-Soler‘ aus dem Jahr 2010, das für die Q Awards und die XFM Awards nominiert war und von The Guardian als „bestes neues Album seines Genres“ betitelt wurde.

Fenech Soler wollen mit einer universalen Ebene mit Leuten in Verbindung treten

„Wir wollten es richtig machen, weil uns alles so einfach hätte entgleiten können“ … „Wir wollten etwas herausbringen, mit dem wir wirklich glücklich sind, weil wir wissen, wie zerbrechlich alles ist — sowohl die Branche selbst als auch als auch die Menschen, die dazugehören. Es hätte alles jederzeit leicht zu Ende sein können.“, so Drummer Andrew

Die Band war fest entschlossen, auf ihr Debütalbum aufzubauen und Glastonbury war der Funke, der ihre Kreativität beflügelte und den Weg für das zweite Album ebnete. ,Rituals‘ ist so eine euphorische Mischung aus pulsierender Energie, die auf die Dance-Wurzeln der Band zurückgeht, und dem neuerlangten Wunsch, die Pop-Elemente ihrer Musik weiter in den Vordergrund zu stellen. Die Nische, die sie damit ausfüllen, lässt sich als elektro-basierte Musik mit einem schlagenden menschlichen Herz bezeichnen.

„Ich denke, dass die Pop-Elemente ganz klar nicht eingeplant waren, aber wir haben sie genauso wenig ausgeschlossen“, sagt Sänger Ben Duffy. „Für uns geht es darum, darauf zu achten, was eine gute Pop-Platte ausmacht. Wir hatten keine Angst davor, ein Pop-Album zu machen. Es geht darum, auf einer universalen Ebene mit Leuten in Verbindung zu treten, und dabei trotzdem unseren Wurzeln treu zu bleiben.“

Diese Wurzeln bildeten sich, als das Quartett aus Northamptonshire die Aufmerksamkeit von Alan Braxe aus dem Umfeld von Daft Punk erregte und dieser sie bei seinem retro-futuristischen Pariser Label Vulture unter Vertrag nahm und ihre Debütsingle ,The Cult of Romance‘ herausbrachte. Es folgten Veröffentlichungen — ,Lies‘ und ,Stop & Stare‘ — auf dem innovativen Independent Elektro-Label Moda, die ihren Ruf genauso ausbauten wie die Zusammenarbeit mit Groove Armada, die Fenech-Soler mit auf Tour nahmen und Ben auch baten, Texte für ihre Single ,Paper Romance‘ zu schreiben und zu singen.

Bei ,Rituals’ aber lautete das Motto, mit ihren Kräften neue Höchstleistungen zu bringen. „Der grundlegende Anspruch, den wir hatten, war, dass jeder Song besser sein muss, als alle, die wir vorher geschrieben hatten“, betont Daniel. „Das war die ganze Zeit in unseren Hinterköpfen“.

Die Aufnahmen für ,Rituals‘ fanden über das ganze Jahr 2012 verteilt an zahlreichen Orten statt. Da die Band sich entschlossen hatte, sich von der Außenwelt abzuschotten, trafen sie sich zu einer ersten Schreib-Session in einem abgelegenen Haus im Hinterland von Norfolk. Die anstehenden Aufgaben wurden dann verteilt und alle Bandmitglieder zogen in verschiedene Richtungen weiter. Ben reiste allein nach Italien um dort Songs zu schreiben, während Andrew Lindsay, Schlagzeuger und maßgeblich verantwortlich für die Produktion, sich daran machte, ein Studio zu bauen, das später das Hauptquartier für den Aufnahme- und Produktionsprozess werden sollte. Das Studio von Massive Attack sowie abgelegene Ortschaften im Westen Englands wurden zu weiteren Kulissen, an denen ,Rituals‘ entstand.

Der Albumtitel bezieht sich auf zwei miteinander verbundene Gedanken — zum einen ist es der Umstand, dass das Leben aller Menschen von einer Reihe von unterschiedlichen, unausgesprochenen Ritualen bestimmt wird, zum anderen ist die Arbeit an einem neuen Album für die Band von ebensolchen Ritualen durchzogen. Textlich umfasst ,Rituals‘ eine große Bandbreite an Themen — von Liebesliedern, die aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden bis hin zu Songs über die Zukunftsvorstellungen der Band, die sich an vielen Stellen unterbewusst auf Orte bezieht — Ortswechsel oder die Suche nach neuen Horizonten. Ben erklärt es so: „Ich wollte, dass die Texte mit der Musik verbunden sind, und nicht nur einfach darüber gesungen sind, wie bei einer Collage.“

„Wir sind erwachsen geworden und uns gefällt, wer wir als Band sind und welchen Platz wir in der Musikszene haben“ … „Ich glaube nicht, dass irgendeine andere Band das tut, was wir tun, besonders nicht im Dance-Genre. Wir haben immer versucht, Dance Music als Menschen aus Fleisch und Blut live darzustellen. Das hat uns immer fasziniert.“, so Ben

fenechsoler.co.uk
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