Fedrige Leichtigkeit: Sarah Burton zeigt erste McQueen-Kollektion

Sara Burton, die neue Chefin des Alexander-McQueen-Labels, präsentierte vor einem emotionalen Publikum zum ersten Mal ihre Entwürfe.

Trauer: Es flossen viele Tränen, als Sarah Burton ihre erste Kollektion für die Marke ‚Alexander McQueen‘ vorstellte.

Sarah Burton hatte nach dem Selbstmord von Alexander McQueen im Februar das Regiment beim Label übernommen. Es war eine große Herausforderung für die Designerin, die eng mit dem verstorbenen Modeschöpfer zusammen gearbeitet hat und auch gut mit ihm befreundet war.

Sarah Burton hatte schon vorher gesagt, dass ihre Entwürfe weniger „Angst“ haben werden würden und sie hielt ihr Wort. Zwar war die ganze Veranstaltung von Melancholie durchdrungen, aber viele der Entwürfe bewiesen die neue frische Richtung, in die das Label gewechselt hat.

Da war zum einen der Ort der Modenschau: Das Palais de Tokyo war nur sparsam dekoriert und lediglich mit Gras geschmückt, was sich schon dadurch von den spektakulären Schauen unterschied, die Alexander McQueen sonst veranstaltete. Die ganze Modenschau war wesentlicher optimistischer.

Die drapierten Roben hatten etwas Königliches, sie waren mit Fasanenfedern besetzt, federhafte Schmetterlinge zierten ausgesprochen hübsche Kleider. Einfache weiße, lochgestickte Entwürfe wurden mit goldenen Korsage-Gürteln zusammengehalten. Ihre Militärmäntel waren an den Schultern aufgeschlitzt.

Als Sarah Burton zu Michael Jacksons ‚I’ll be there‘ den Laufsteg betrat, erhielt sie stehende Ovationen. Viele hatten Tränen in den Augen.

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