Eva Longoria über Schuld & Glück im Leben


Eva Longoria fühlt sich oft im Leben schuldig – schon bei vielen Alltagssituationen wird sie daran erinnert wie dankbar sie sein muß und das es nicht jedem so gut geht wie ihr.

Eva Longoria plagt das schlechte Gewissen,
zu viel Glück im Leben gehabt zu haben

Eva engagiert sich für mehrere Wohltätigkeitsprojekte und betreibt mit der ‚Eva Longoria Foundation‘ ihre eigene Stiftung, die vor allem das Ziel verfolgt, verarmten lateinamerikanischen Frauen und Kindern zu helfen. Während Longoria derartige Freiwilligen- und Wohltätigkeitsarbeit verrichtet, kann sie allerdings das Gefühl nicht unterdrücken, vom Leben selbst reich beschenkt worden zu sein und im Vergleich zu ihren Schützlingen zu viel Glück gehabt zu haben.

„Ich habe Farmarbeiter getroffen, die sich kein Zuhause leisten können; Kinder mit Behinderung, die von der Gesellschaft ausgeschlossen sind; Frauen, die aus einer Minderheit stammen, ohne Zugang zu Bildung“, beschreibt Eva ihre Erfahrungen mit Bedürftigen und fügt an: „Und ja, wenn ich sie treffe, fühle ich mich in der Tat schuldig.“

Kein mitfühlender Mensch könnte ein solches Gefühl unterdrücken, glaubt Eva. Im Interview verriet sie dazu ihre ganz privaten und menschlichen Gedanken:

„Mir ist sehr wohl bewusst, dass mir für das, was ich tue, eine Menge Geld bezahlt wird und dass ich jeden Tag nach Hause in mein schönes Haus gehen darf. Wenn man ein Herz hat, wird man sich in dieser Situation natürlich schuldig fühlen.“ … „Dieses Gefühl sei allerdings „keine schlechte Sache“ … „Es macht mich aufmerksam. Es hält meine Augen weit geöffnet.“

Die Schwester leidet unterm Downsyndrom

Ihr Wunsch, sich im Wohltätigkeitsbereich zu engagieren, entwickelte sich schon früh. Verstärkt wurde er durch das Verhältnis zu ihrer älteren Schwester Elizabeth, die mit Downsyndrom auf die Welt kam, und den Wunsch, ihr und anderen mit ihrem Leiden zu helfen. „Als ich ein Kind war, leistete ich permanent freiwillige Arbeit, in dem Versuch, etwas zu bewegen – und nicht nur für Elizabeth. Es ist jetzt ein Teil von dem, was ich bin.“

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