Erin O'Connor: Von Designer gedemütigt

Supermodel Erin O’Connor wurde bei einer Anprobe von einem Designer für zu dick befunden, aber hat sich gewehrt.

Demütigung: Erin O’Conor erinnert mit ihren Gesichtszügen an eine Elfe und zu dick sei sie auch.

Dabei ist Erin wie die meisten ihrer Kolleginnen superschlank. Aber der Designer befand sie vor einem Raum voller Models für zu dick. Erin O’Connor fühlte sich gedemütigt und hat geschworen, dass kein Mensch sie so behandeln darf.

„Ich hatte einmal eine Anprobe in Paris. Das war für einen wichtigen Modeschöpfer“, erzählte Erin in einer Dokumentation für ‚CNN‘. „Das Ganze war sehr merkwürdig. Ich war in einem Raum voller Leute, die ich nicht kannte. Ich habe versucht, meinen Körper zu verbergen, um noch ein wenig Würde zu bewahren. Da war viel Blitzlicht, viele Hintern in der Luft. Das Nächste, was passierte, war, dass ich einen Schlag auf meinen Po bekam und jemand sagte ‚Oh, du hast zugenommen. Du wirst nicht in meine Hosen passen.‘ Es war wie ein Durchbruch für mich, denn wissen Sie, was ich dann sagte? ‚Warum machst du dann nicht die Hosen größer?'“.

Erin O’Connor, das während seiner Karriere schon auf dem Cover von ‚Vogue‚ war und die Laufstege der Welt kennt, ist enttäuscht, dass die Mode-Industrie immer noch sehr dünne Mädchen abfeiert. Die Britin würde es lieber sehen, wenn sie auch andere Typen von Frauen zuließen.

Erin weiß, dass Models eine ziemlich dicke Haut entwickeln müssen, da sie ständig unter den Anforderungen der Branche zu leiden hätten. „Es gibt immer noch großen Druck, diese stereotype Art von Schönheit zu repräsentieren“, beklagte sich Erin O’Connor.

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