Emma Hill: Nasenjucken bei Alexa-Tasche

Emma Hill – ‚Mulberry‘-Designerin – weiß dank ihrer Nase, ob Taschen erfolgreich werden oder nicht – so auch bei der Alex-Tasche, die sie Alexa Chung gewidmet hatte.

Gutes Näschen: Emma Hill hat einen guten Riecher für erfolgeiche Taschen

Emma Hill, die Chefdesignerin von ‚Mulberry‘, weiß, wenn sie ein erfolgreiches Stück in den Händen hält, denn dann meldet sich ihre Nase. „Es ist eine dieser Sachen, wenn man den ersten Prototyp sieht und man denkt ‚Oooh …‘ – ich nenne dies das Nasenjucken“, erklärte die Designerin gegenüber ‚guardian.co.uk‘ als sie zu der sehr erfolgreichen Alexa-Tasche von ‚Mulberry‘ befragt wurde. „Ich sehe den Prototyp und meine Nase juckt, weil ich das Geld riechen kann.“

Die Umhängetasche ist nach der TV-Moderatorin Alexa Chung benannt, die für ihren ausgesprochen guten Geschmack bekannt ist und die früher als Model arbeitete. Die Tasche wurde vor einem Jahr auf den Markt gebracht und wurde gleich zum Verkaufsschlager, da Modefans auf der ganzen Welt ihn haben wollten. Emma entschied sich für das Design, als sie ein Bild von Alexa Chung mit einem anderen ‚Mulberry‘-Exemplar gesehen hatte. Emma Hill freut sich sehr, dass die Tasche so erfolgreich wurde, hätte sich aber auch nicht gegrämt, wenn es nicht geklappt hätte:

„Wir haben uns gedacht, dass es, wenn wir eine Tasche entwerfen, die durch das Alexa-Bild inspiriert wird, einfach … eine nette Sache sei. Und dann hat ‚Mulberry‘ natürlich diese Tradition, Taschen nach Mädchen zu benennen. Ich glaube nicht daran, Dinge zu fabrizieren. Wenn es beim ersten oder zweiten Prototyp nicht funktioniert, lasse ich es sein.“

Die Designerin war nicht überrascht von dem Erfolg der Tasche und denkt, dass Frauen immer eine Schwäche für Accessoires haben werden. „Als ich in den 20ern war, habe ich meine Miete nicht bezahlt, um mir Schuhe leisten zu können. Frauen werden dies wohl immer machen“, lachte Emma Hill.

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