DSDS Kids: Niedlich statt peinlich

Mit DSDS Kids hoffen RTL und Dieter Bohlen wieder auf bessere Einschaltquoten. Das Motto: Niedlich statt peinlich wird viele Frauen zurück an den Bildschirm hohlen -doch wird die Zielgruppe größer sein als die der Teenies?

Dieter Bohlen zeigt sich für DSDS Kids sehr zuversichtlich – andere sehen das Format kritisch und zum Scheitern verurteilt

Vor dem Start von “DSDS Kids” erklärt Dieter Bohlen, dass die Show nicht vom “Draufhauen” lebt, wie sein großes Pendant. “Da steht halt diesmal kein so renitenter Friseur vor mir, der 25 Jahre alt ist, keinen Ton trifft – aber denkt, er wäre der 2. Robbie Williams. `DSDS Kids` lebt nicht davon, dass man mit dem Knüppel draufhaut. Weil man auch nicht muss”, sagte Dieter Bohlen im Interview mit der “Bild”-Zeitung.

Der Sieger bekommt laut Dieter Bohlen am Ende der Staffel einen Preis: “Wir wollen auf keinen Fall, dass jemand mit den Kindern Geld macht, auch keine Platten oder so. Deswegen gibt es nur Preisgeld für eine gute Sache: Für einen Schulspielplatz, zum Beispiel.” Bohlen hofft, dass “DSDS Kids” einen starken Einstand feiert: “Ich hoffe sogar, dass wir bessere Quoten kriegen als `DSDS`. Und wenn es läuft, dann machen wir vielleicht schon Ende dieses Jahres groß mit zwölf oder 14 Sendungen weiter.”

Doch ist DSDS Kids deshlab wirklich kindgerecht?
Nein, sagt zumindest Kristin Langer im Interview mit Focus Online:

Nein, für die kleinen Teilnehmer sind solche Sendungen nicht kindgerecht, weil die Medienmechanismen für sie unüberschaubar bleiben. Für Kinder, die ihre Fähigkeiten mit anderen messen wollen, eignet sich mehr ein Wettbewerb im kleineren, persönlichen Rahmen, etwa in Turnvereinen, in Theatergruppen oder im Chor.

Das ganze Interview:
RTL holt Kinder auf die Bühne auf Focus Online.

Foto:
DSDS Kids/RTL

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