DSDS: Dieter Bohlen ärgert sich

Dieter Bohlen kann mit seinen ‚DSDS‘-Kandidaten nicht punkten.

Über ‚Deutschland sucht den Superstar‘ – kurz DSDS -brachte Pop-Titan Dieter Bohlen schon so manchen Gewinner wie Mark Medlock in den Chart-Himmel, wer ausschließlich die öffentlich-rechtlichen Radiosender hört, wird von den ‚DSDS-Siegern jedoch nicht viel mitbekommen. Diese verweigerten sich DSDS seit Jahren und lehnen es ab, die Songs zu spielen.

Dies belegen laut ‚Bild.de‘ die offiziellen Mediacontrol-Zahlen und Ex-‚DSDS‘-Jurymitglied Volker Neumüller zeigt sich alles andere als begeistert über diesen Umstand. „Das geht seit Jahren so. Ein ‚DSDS‘-Gewinner wie Daniel Schuhmacher wird zwölfmal in der Woche gespielt, eine Lena aber über 2000 mal. Ohne diese Präsenz im Radio ist es für einen ‚DSDS‘-Sieger unheimlich schwer, dauerhaft Hits zu haben“, bemerkt Volker Neumüller, der in der kommenden Staffel von DSDS nicht mehr dabei sein wird.

Von Seiten der Radiosender hat man ein klares Statement zu dem Boykott: „Die Musikfarbe passt nicht zu uns“, erklärt der WDR und auf Nachfrage von ‚Bild.de‘ antwortet der HR: „Unsere Hörer mögen die Sachen von Stefan Raab lieber.“ Ein klares Statement, über das sich vor allem einer ärgert: Dieter Bohlen, der seinem Unmut auch klar Ausdruck verleiht.

„Es geht denen nicht darum abzubilden, was die Leute an CDs kaufen, sondern ihnen den eigenen Kram aufzudrängen. Das ist ein Geschmacksdiktat ohne Vergleich! Was hat es mit dem öffentlichen Auftrag der ARD zu tun, wenn die aktuelle Nummer Eins der Charts nicht läuft, nur weil sie von mir ist“

Klare Antwort vom Pop-Titanen Dieter Bohlen.

Foto: Bang Media

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