Dreistes Plagiat: Bushido wird zur Kasse gebeten

Bushido wurde vom Hamburger Landgericht wegen Plagiats verurteilt. Der Rapper soll für 13 seiner Songs Melodien von der französischen Gothic-Band Dark Sanctuary abgekupfert haben.

Die Band ist zwar relativ unbekannt, vor allem in Deutschland, aber wie konnte er wirklich glauben, dass das niemals ans Licht kommen würde?

Der Richter resümierte ganz hart: „Bushido schmückt sich mit fremden Federn!“, und fügte hinzu, dass er die Band allein deswegen schon um Erlaubnis hätte bitten müssen, weil seine Texte sehr eigenwillig wären. Heißt übersetzt wohl soviel, dass der Richter anständige Titel nun beschmutzt sieht.

Das Urteil: 63.000 Euro müssen von Bushido an die Urheber gezahlt werden. Das klingt noch ganz erträglich, stimmt. Dazu wird aber auch noch ein Schadensersatz fällig, der anteilig der Verkaufszahlen ausgezahlt werden muss. Wahrscheinlich eine riesige Summe!
Am härtesten dürfte es Bushido aber wohl treffen, dass elf seiner CDs, auf denen sich die 13 Songs befinden, nicht mehr verkauft werden dürfen und diese geschrettert werden müßen!
Von der Seite wird also sicher kein neues Geld reingespült.

Nicht zu vergessen ist natürlich der Imageschaden. Was werden seine Fans wohl dazu sagen?
Denn dass er eindeutig und auch hörbar geklaut hat, kann nun jeder selbst überprüfen.

Ein Titel von Bushido:

Das Original von Dark Sanctuary:

Bildquelle: buecher.de

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