Dominic Raacke findet es befreiend

So mancher Tatort erfindet sich gerade neu. Technisch nicht mehr ausreichend umgesetzt, Schauspieler nicht mehr gefragt – neue Konzepte müßen her. Auch Dominic Raacke wird in Zukunft kein Tatort-Kommissar mehr sein. Er geht mit aber mit einem guten Gefühl.

Dominic Raacke kann & will mehr als “nur” Tatort-Kommissar sein

Nach 13 Jahren und 30 Folgen „Tatort“ nimmt Kommissar Ritter alias Dominic Raacke seinen Hut. Dominic ist aber keineswegs traurig über das Ende seiner Laufbahn als TV-Bulle: „Ich bin inzwischen ganz froh, dass ich bald nicht mehr der Kommissar bin. Es hat etwas Befreiendes“, verriet er „Focus online“.

„Die große Abschiedsnummer wird es nicht geben. Ich bin da einfach raus.“ Weil er sauer über seinen Rauswurf ist? „Nein, das kam auch völlig falsch rüber“, beteuert der Frauenschwarm. Sein Film-Kollege Boris Aljinovic dreht noch einen Tatort mehr als er, doch das nimmt der Berliner Stadt-Cowboy ihm nicht übel:

„Ich verstehe nur nicht so ganz, warum er das macht. Ich habe gedacht, er macht es so wie ich. Aber schlimm ist das auch nicht.“

Der letzte gemeinsame „Tatort“ mit dem Titel „Großer schwarzer Vogel“ wird zu einer explosiven Vorstellung. Eine Briefbombe tötet einen unbeteiligten Jungen.

Jetzt möchte sich der Schauspieler auf ganz andere Rollen konzentrieren. Raacke: „Wenn du so lange Krimi machst, wirst du nur noch als Tatort-Typ gesehen.“ Langweilig wird dem Mimen allerdings nicht, denn nach eigenen Aussagen habe er mehrere Projekte in der Pipeline, die alle nichts mit Krimi zu tun hätten.

So fiel kürzlich bei der Liebes-Komödie „Das Glück der anderen“, in denen er an der Seite von Veronica Ferres glänzt, die Klappe. Und für die ZDF-Reihe „Der Doc und die Hexe“ verkörpert Dominic Raacke einen Arzt. Mit von der Partie ist Schauspielerin Christiane Paul. Auch Kino-Projekte seien geplant. Na dann, viel Glück!

Foto:
highgloss.de

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