Die erste Folge Vampire Diaries

Gestern Abend habe ich mir für Euch die erste Folge von Vampire Diaries angesehen. Worum geht es? Und vor allem, wie war es? Im Folgenden schildere ich Euch meine Eindrücke:

Was passierte bei Vampire Diaries

Elena und ihr Bruder Jeremy haben ihre Eltern verloren. Sie leben seither bei ihre jungen Tante, der die Mutterrolle nicht leicht fällt und die nebenbei hart für ihren Doktortitel arbeitet.

Während Elena ihre Gefühle ihrem Tagebuch mitteilt und sich selbst dazu ermutigt, das Leben normal weiterzuleben, sucht ihr Bruder Trost in Alkohol und Drogen und rennt der heißen Vicki hinterher.

Am ersten Schultag nach den Sommerferien taucht ein neuer Schüler auf: Groß, attraktiv, geheimnisvoll – und alle Mädchen reißen sich um ihn. Stefan hat aber nur Augen für Elena.
Er ist ein Vampir, der sich nur von Tieren ernährt und der durch Elena an eine frühere Liebe erinnert wird.

Später taucht auch sein Bruder Damon auf. Im Gegensatz zu Stefan tötet dieser Menschen und er hat einen Heidenspaß daran seinen Bruder zu provozieren und zu ärgern.
Auf einer Party biss er Vicki, lies sie aber am Leben, sodass diese mitteilen konnte, was sie gesehen hat: einen Vampir.
Die Wahrheit ist raus. Wie werden die anderen darauf reagieren?

Die Serie ist sehr interessant aufgebaut und an stimmungsvollen Drehorten produziert worden. Obwohl die Bücher zur Serie vor dem Twilight-Boom veröffentlicht worden sind, erinnert hier vieles an Bella, Edward und der Kleinstadt Forks.
Auch in Vampire Diaries findet ein Großteil der Handlung in der Highschool einer Kleinstadt statt. Stefan hat wie Edward fahle Haut, breite dunkle Augenbrauen und den böse-leidenden Blick. Und Elena verkörpert wie Bella die kleine Schüchterne mit den dunklen Haaren, die ohne etwas zu tun, von allen Jungs in der Schule begehrt wird.

Die Dialoge sind einfach und sehr stereotyp gestaltet und viele Szenen sind klischeehaft angehaucht. Beispiel: Die Mädchen der Schule rennen Stefan hinterher, er interessiert sich für keine. Elena kommt von der Toilette und rennt ihm genau in diesem Moment in die Arme. Und, oh Zufall, ihm stockt der Atem.
Der an manchen Stellen plötzlich auftauchende Nebel vermittelt mehr Club-Atmosphäre, als dass einem wirklich ein Schauer über den Rücken läuft.

Leider sind auch die Schauspieler nicht sehr gut ausgewählt. Sie wurden alle nach dem Motto „Sex sells“ gecastet. Kurvige Girls mit aufwändig geföhnten Frisuren und einer Schicht Make-up halten ständig ihr Hollywoodlächeln in die Kamera, während durchtrainierte Typen mit der Beach Boy Aura (die selbst die Vampire haben!) um sie buhlen. Das wirkt nicht sehr authentisch.

Fazit: Ein dahinplätscherndes Schmankerl für langweilige Abende. Nicht mehr und nicht weniger.

Bildquelle: tvfanatic.com

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