Das weiße Band räumt beim Deutschen Filmpreis ab

Im Berliner Friedrichstadtpalast wurde gestern Abend der 60. Deutsche Filmpreis verliehen. Der Film „Das weiße Band“ ist der große Sieger beim Deutschen Filmpreis.

Das Drama von Michael Haneke gewann den Filmpreis in Gold sowie Auszeichnungen für Drehbuch, Ton und Kamera. Auch Maria-Victoria Dragus bekam für ihre Rolle als Pfarrerstochter Klara in dem Schwarzweißfilm eine Auszeichnung als beste Nebendarstellerin. Der Film spielt im Jahr vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Norddeutschland und schildert mysteriöse Vorfälle im fiktiven Dorf Eichwald. Bei der Oscar-Verleihung war „Das weiße Band“ als deutscher Beitrag in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film sowie für die beste Kameraführung nominiert, ging aber leer aus.

Sechsmal wurde der Film „Die Fremde“ für eine der begehrten Auszeichnungen vorgeschlagen. Der Produzent, Drehbuchautor und Regisseur Bernd Eichinger wird mit dem Ehrenpreis für hervorragende Verdienste um den deutschen Film prämiert.

Der Deutsche Filmpreis ist mit insgesamt fast drei Millionen Euro die höchst dotierte Auszeichnung in der deutschen Kulturlandschaft. Die über 1.100 Mitglieder der Deutschen Filmakademie entscheiden in einer geheimen Wahl über die Nominierungen und Preisträger.

Foto: Deutsche Filmakademie – bundesregierung.de

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