Danny Trejo – tausche böse sein gegen Reichtum

Wer bekommt schon eine Menge Geld für seine kriminelle Vergangenheit? Danny Trejo! Richtig bekannt wurde er durch Blockbuster wie Runaway Train, Desperado, From Dusk Till Dawn oder zuletzt Machete. Als er nun in Berlin war, verriet er im Interview wieviel man mit ein bisschen böse sein verdienen kann.

Danny Trejo ist der geborene Bösewicht – nicht ohne Grund

Er ist der Hollywood-Fiesling schlecht hin: Danny Trejo. Kürzlich war er in Berlin, um die Fortsetzung von „Machete Kills“ (mit Mel Gibson, Michelle Rodriguez, Amber Heard und Charlie Sheen) vorzustellen. Der Streifen zog hunderte Fans zum Alexanderplatz, dort standen sie Schlange für Autogramme. Einige Fans hatten eine „Machete“ dabei, die Trejo bereitwillig signierte. Im Interview mit „BILD“ berichtete der narbengesichtige Film-Bösewicht, dass er bis zu 30.000 Dollar für einen Drehtag verlangt.

Eine Stange Geld für jemanden mit seinen Wurzeln. Die Rolle des fiesen Typen liegt ihm nach eigenen Aussagen im Blut: „Ich bin der böse Typ aus Mexiko mit den Tattoos. (…) Ich spiele so wie ich aussehe. Ich bringe die Realität in die Filme“. Und das, obwohl er bereits 69 Jahre alt ist!

Danny kommt zwar nicht wirklich aus Mexico – er ist in Kalifornien groß geworden – trotzdem hatte er alles andere als eine behütete Jugend: Zahlreiche Raub- und Drogen-Delikte brachten Danny immer wieder in den Knast. Rund elf Jahre Gefängnis saß er ab. Doch den schlimmen Jahren kann er heute dann doch noch etwas Gutes abgewinnen. Kein Wunder: Immerhin bringt ihm seine Erfahrung nun bis zu 30.000 USD ein!

Danny verriet der „BILD“: „Ich werde sogar vom Regisseur gefragt, wie ich bestimmte Raubüberfälle drehen würde. Dann werde ich zum Berater. Mir hat meine Gefängniszeit sehr geholfen.“ Den Soundtrack „Aura“ zu dem Action-Thriller lieferte übrigens Lady Gaga, die im Film die Rolle der La Camaleón spielt, für die sie sogar eine dicke Knarre in die Hand nehmen durfte.

Foto:
highgloss.de

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