Daniel Craig ist manchmal Angst und Bange

Daniel Craig sieht die Faszination für Actionhelden in deren Makeln und Schwächen begründet. Interessant sei, so Daniel Craig im Interview mit der „Zeit“, „wie sie diese überwinden. Man schaut ihnen zu, wie sie über sich selbst hinauswachsen. Das möchte jeder können.“

Daniel Craig spricht über Gefühle und Actionhelden

Im echten Leben seien echte Helden dagegen eher schüchtern. „Ich kenne Feuerwehrleute, die bei 9/11 dabei waren, die in die brennenden Türme reingingen, um Menschenleben zu retten. Sie sprechen nur widerwillig darüber.“

Trotzdem wird auch dem Actionhelden bei manchen Herausforderungen Angst und Bange. „Ich habe ein Problem mit Höhen. Wenn du dann auch noch herunterspringen musst, tut das ziemlich weh. Aber diese Dämonen habe ich zum Glück bei den James Bond-Filmen bekämpfen können“, gestand er weiter. Daniel musste bei den Dreharbeiten für „Ein Quantum Trost“ seine Angst überwinden: „Ich habe Höhenangst. Aber bei den Dreharbeiten für „Ein Quantum Trost“ sollte ich aus dem Fenster springen, auf einen fahrenden Bus.“ Er dachte, er müsse sterben, sei aber dennoch gesprungen. „Ich hatte wohl mehr Angst vor der Blamage, wenn ich runterklettere und nicht springe, als vor dem Sprung selbst. Ich habe es geschafft, aber ich will es nicht noch einmal erleben“, so Daniel Craig.

Daniel Craig quält seinen gestählten Körper normalerweise gerne, doch für seine neue Rolle musste er sogar einige Kilos zunehmen. „Für die Rolle des Journalisten in `Verblendung` durfte ich endlich mal ein paar Pfunde draufpacken. Es wäre ziemlich absurd gewesen, wenn ich das Hemd ausziehe und einen Körper wie James Bond gehabt hätte. Ich konnte also wieder wie ein normales menschliches Wesen aussehen“, verriet Daniel dem Magazin „In“.

Seinen Humor hat er aber auch nach Jahren im Showbiz nicht verloren: „Natürlich haben die Medien manchmal negative Auswirkungen auf meine private Welt, aber ich bin groß und hässlich genug, um damit umgehen zu können.“ Nur bei seiner Familie hört für Daniel Craig der Spaß auf: „Wo ich die Grenze ziehe, das ist meine Familie und meine Freunde. Insbesondere was Paparazzi-Fotos angeht. Diese Menschen haben nicht darum gebeten, in der Zeitung aufzutauchen.“

Foto:
Daniel Craig, wonderferret, Lizenz: dts-news.de/cc-by

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