Bücher langweilen Heino zu Tode

Bücher langweilen Heino zu Tode! Was verdächtig nach Onkel Dagobert klingt: Außer seinem Sparbuch hat Schlager-Urgestein Heino nach eigenen Angaben noch nie ein Buch gelesen!

Heino, wie steht es mit dem Allgemeinwissen?

Der Schlagerbarde, Der Schlager-Popstar, er ist der Mann mit der dunklen Brille: Heino. Nun verblüffte er mit seinem ganz privatem Geständnis die ganze Nation. Gegenüber der „Hamburger Morgenpost“ erklärte er: „Ich fand Bücher immer langweilig. An der katholischen Knabenschule in Düsseldorf habe ich mal in die Bibel geschaut, vorher in eine Kinderfibel. Das war’s dann aber auch schon.“

Heino steht zu seiner Lese-Ignoranz, der gelernte Konditor sieht hierin kein Manko: „Wieso denn? Ich habe eben durch das Leben gelernt. Und Rosamunde Pilcher schaue ich mir lieber im Fernsehen an. Da muss ich mich nicht ewig durch bilderloses Papier wühlen und bin 90 Minuten viel besser unterhalten.“ Möglicherweise hindern Heino seine dunkeln Augengläser am Lesen?

Das Song & Bücher schreiben scheint ihm schon lieber zu sein. Schließlich veröffentlichte er im Jahr 1996 seine Autobiografie mit dem Titel: „Und sie lieben mich doch“. Das Werk hat einen Umfang von stattlichen 324 Seiten – ein dicker Schinken für jemanden, den bedrucktes Papier zu Tode langweilt.

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