Brad Pitt gibt den Realisten

Auch wenn Brad Pitt als Billy Beane den gnadenlosen Sportmanager spielt – im wahren Leben sieht es ganz anders aus bei Brad.

Moneyball – Brad Pitt steht das gandenlose Wesen

Brad Pitt spielt in dem Sportdrama „Moneyball“ zwar einen gnadenlos optimistischen Sportmanager, im wahren Leben bleibt er allerdings pragmatisch.

„Ich selbst bin eher Realist“, bekennt Brad Pitt im Gespräch mit der Zeitschrift „TV Movie“. Rückschläge würden zunächst Selbstzweifel in ihm wecken, ihn aber auch stärken.

„Eine gewisse Selbstquälerei gehört bei mir immer dazu“, so Brad weiter. „Letztlich werde ich durch Niederlagen nur noch ehrgeiziger.“

Worum geht es in Moneyball?

In den USA genießt keine andere Sportart eine ähnlich kultische, quasireligiöse Verehrung wie der Baseball. Kein Wunder, dass Baseball-Manager Billy Beane (Brad Pitt) im Film „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ auf Widerstände stößt, als er althergebrachte Trainings-Methoden über Bord wirft. Für ihn zählen nur die Ergebnisse, Fakten und Durchschnittswerte – gemäß der Devise: Punkte kann man kaufen, und die Kunst zu gewinnen besteht vor allem darin, möglichst wenig dafür zu bezahlen.

Im Laufe der Geschichte gelingt es Beane, seine Vision einer perfekt durchgerechneten Team-Strategie zu entwickeln, gestützt auf Statistik und hochkomplexe Managementsoftware. Auch wenn er sich erst gegen den störrisch-unbelehrbaren Coach (Philip Seymour Hoffman) seiner Mannschaft „Oakland Athletics“ durchsetzen muss.

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, die der Autor Michael Lewis in dem Buch „Moneyball: The Art of Winning an Unfair Game“ aufgeschrieben hat. Die Hollywood-Produktion zeigt nun wieder einmal, dass in Sachbüchern die besten Geschichten stecken können. (Von Frank Schnelle)

Foto:
Brad Pitt, UN Photo/Eskinder Debebe

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