BP lehnt Hilfe von Regisseur James Cameron im Kampf gegen Ölpest ab

Der britische Energiekonzern BP hat die Hilfe des US-Regisseurs James Cameron bei der Bewältigung der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko zurückgewiesen.

BP habe James Cameron´s Hilfsangebot “dankend abgelehnt”, sagte Cameron auf der Technikkonferenz All Things Digital im kalifornischen Palos Verdes. “In den vergangenen Wochen habe ich, wie wir alle, mit wachsendem Schrecken und Kummer, das Geschehen im Golf verfolgt und gedacht, diese Idioten wissen nicht, was sie tun”, so James Cameron über die Öl-Katastrophe und das Verhalten vom Energiekonzern BP.

Zudem kenne er “sehr, sehr, sehr schlaue Menschen”, die in größeren Tiefen als der des Öl-Lecks arbeiten würden. James Cameron hatte BP vor einigen Tagen seine Hilfe beim Schließen des Lecks angeboten, da er sich durch seine Filmarbeiten mit Unterwasser-Robotern bestens auskenne.

Foto: dts

2 Kommentare bei „BP lehnt Hilfe von Regisseur James Cameron im Kampf gegen Ölpest ab“

  1. Jules Winfield sagt: Antworten

    Auch wenn die ganze Welt jetzt im Cameron Bashing Fieber versinkt und sich entrüstet aufplustert, wie dieser Mann da nur mitwirken kann.

    Die sollten den Mann da lieber mal ranlassen!!! Wie ich in einem TV Beitrag gesehen habe, scheint er echt gute und innovative Ideen parat zu haben. Ausserdem ist er ein Unterwasser-Experte. Der hat doch mehr Zeit unter Wasser verbracht als Flipper :-). Ich hab sogar gelesen dass er angeboten haben soll, seine eigene U-Boot Flotte bereitzustellen. Ich halte das ehrlichgesagt für eine sehr gute Idee Cameron da ranzulassen, da er nicht nur über das technische Wissen verfügt, sondern auch Durchsetzungsvermögen, und ein absoluter Problemlöser ist. “Geht nicht” gibts nicht bei ihm. Wer seine 3 Unterwasserdokus gesehen hat, weiß wovon ich rede. Der Mann kennt sich in solchen Grenzgebieten bestens aus – und das vor Ort. Nicht wie die Bürohengste von BP. Meine Meinung: Cameron soll das Loch kitten – und alle anderen: Zusehen und lernen!

  2. Ich finde es absolut unmöglich, dass BP das Hilfsangebot von James Cameron abgelehnt hat. Der Einsatz mehrerer Uboote und Spezialschiffe könnte jede Menge Tiere vor dem Sterben retten und die Umwelt erheblich schonen. Es wird mittlerweile echt Zeit, dass eine Lösung gefunden wird, da unsere Umwelt diesen schrecklichen Unfall niemals vergessen wird. Man bedenke nur wieviel Wasser bereits durch das Öl verseucht wurde.

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