Best-dressed Dog: Wie viel Styling darf´s beim Hund sein?

Hunde Fashion: Wieviel Styling darfs für deinen Hund sein

Der Hund ist bekanntlich der beste Freund des Menschen. Er ist eine treue Seele und begleitet uns überall hin. Auch Promis werden oft mit ihren Vierbeinern abgelichtet. Und egal ob es sich um einen Collie (Miley Cyrus), Mischling (Mischa Barton) oder einen Chihuahua (Paris Hilton) handelt, die Hunde sehen meist ebenso gut aus wie Frauchen und Herrchen. Manchmal strahlen sie sogar im Partnerlook mit passenden Halsbändern oder Kleidung um die Wette. Doch wie weit darf die Hundeliebe gehen? Was ist sinnvoll, was ein No-Go und vor allem was ist gut für die Hunde?

Liebevolles Styling oder übertrieben?

Seinen kleinen Racker zu verwöhnen, das ist für die meisten Hundebesitzer eine Selbstverständlichkeit. Neben dem besten Futter, den tollsten Spielsachen und leckersten Belohnungen geben viele auch eine Menge Geld für Zubehör in Form von Halsbändern, Leinen und Accessoires aus. Nicht umsonst müssen sich – leider manchmal auch zu recht – Hundebesitzer nachsagen lassen, dass ihre kleinen nur ein “Kindersatz” sind.

Jede Menge Bling Bling

Aber zurück zum Thema: Im Trend liegen funkelnde Steine und Animalprint, vor allem für kleine Hunde, wie die von Paris Hilton, Blake Lively und Miranda Kerr. Das teuerste Hundehalsband kostet 2,4 Millionen Dollar und ist mit einem achtkarätigen Saphir besetzt.

Das „Amour-Amour“-Halsband besteht aus Weißgold, Leder und 600 Diamanten. So viel Luxus ist natürlich übertrieben und den Hunden sicher sowieso egal. Dazu ist das für lange Spaziergänge oder Herumtoben mit Spielgefährten eher ungeeignet.

Like a Promi

Modebewusstes Styling scheint in der prominenten Hundewelt jedoch ein großes Thema zu sein. In stylischen Shirts oder Hoodies mit Strass, Totenköpfen, Prints und Sprüchen laufen kleine und mittelgroße Hunde durch die Fifth Avenue und am Malibu Beach. Oft werden sie auch getragen, entweder auf dem Arm oder in teuren Hundetragetaschen, die genau auf den Look der Prominenten abgestimmt sind. Teilweise passen die modebewussten Promis das „Outfit“ des Hundes an ihr eigenes an. Trägt Frauchen Animalprint, trägt der vierbeinige Begleiter es auch.

Was ist sinnvoll was überflüssiger Schnickschnack?

Ok, ein Halsband und eine Leine braucht jeder Hund. Ob sie allerdings aus feinstem Leder und mit Steinen oder Nieten besetzt sein müssen oder ob es auch ein einfacheres, zweckmäßiges Modell tut, ist nicht nur vom persönlichen Geschmack abhängig, sondern auch vom Verhalten des Vierbeiners.

Für einen agilen Retriever, der den ganzen Tag Ballspielen möchte und sich auch schon mal in einer Pfütze badet, ist ein schickes Halsband eher ungeeignet. Nicht nur, weil es vermutlich schnell dreckig wird, sondern auch wegen der Verletzungsgefahr.

Und das ist auch ein gutes Stichwort: egal welchen Trend es im Bereich Hundebekleidung gerade gibt, das Wohl des Hundes sollte an erster Stelle stehen. Hundemäntel und –pullover schützen nämlich in erster Linie vor Regen und Kälte. Und das ist bei kleinen, kurzhaarigen, alten oder kranken Hunden eine wichtige Sache.

Dass die Hundebekleidung dabei auch ansprechend aussieht, ist ein positiver Nebeneffekt für modebewusste Frauchen und Herrchen.

Ihr und eure vierbeinigen Freunde könnt also die Trends ruhig mitmachen, schließlich gibt es im Tierhandel um die Ecke und in tollen Onlineshops wie diesem auch genug modische und vor allem bezahlbare Hundebekleidung und Accessoires.

Doch es sollte nicht übertrieben werden und vor allem dem Wohl des Tieres nicht schaden. Wieviel Geld dafür ausgegeben wird, ist letztlich jedem selbst überlassen und für Freundschaft und Treue des Hundes total unwichtig.

Foto:
Frantisek Fuka / Flickr / CC BY-NC-SA 2.0

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