Besser einschlafen

Jeder Mensch hat Phasen, in denen er besser schläft und Phasen, in denen er nicht einschlafen kann. Häufig sind die Ursache negative Gedanken, die sich wie ein Karussell um die alltäglichen Probleme drehen. Wer ihnen Einhalt gebietet, kann schneller einschlafen.

Einschlafen kann man (wieder) lernen

Natürlich muss jeder Mensch mit Problemen kämpfen und jeder hat sein Päckchen zu tragen. Die einen plagen Geldsorgen, der nächste hat Liebeskummer, der Dritte macht sich Sorgen wegen seiner Kinder und ein anderer hat Probleme auf der Arbeit. Sorgen können so drückend sein, dass man daran zu ersticken droht und in jeder Minute überlegt man sich, wie man diese Probleme lösen kann. Das kann einen vom Schlafen abhalten.

Negativen Gedanken den Kampf ansagen

Immer, wenn die Gedanken beginnen, im Kopf zu kreisen, hilft dieser Tipp: Sag zu dir selbst STOPP. Das unterbricht den Gedankenfluss und kurze Zeit denkt man nicht mehr als die Probleme. Man kann sich selbst zwingen, seine Gedanken in eine andere Richtung zu bringen. Vielen Menschen hilft es, seine Probleme auf einen Zettel zu schreiben und wegzulegen – oder am besten zu verbrennen. Wenn die Gedanken sich wieder aufdrängen wollen, wehre dich dagegen, indem du sie aktiv unterdrückst und an etwas Schönes denkst: Ein Traumurlaub, was man mit einer Million Euro machen würde, wie man seinen Traummann angelt, oder was auch immer ein großer Traum von euch ist.

Musik und Hörbücher zum Einschlafen

Was bei Kindern die Albträume fern hält, lässt sich auch auf uns Erwachsene übertragen. Wer beim Einschlafen Musik oder ein Hörbuch laufen lässt und sich darauf konzentriert, verdrängt die Gedanken an Sorgen automatisch (und wenn nicht: nachhelfen, indem man sich auf die Geschichte oder Musik konzentriert!).

Ein heißes Bad fördert die Müdigkeit

Während eine kalte Dusche eher zu Aktivität und Wachheit führt, kann eine heiße Dusche oder ein heißes Bad die Müdigkeit fördern. Angereichert mit Badezusätzen wie Baldrian beruhigen sich Körper und Seele schneller und man entspannt bereits, bevor man zu Bett geht. Beim Baden lässt sich übrigens gut der vorige Tipp verbinden: Beginne ein Hörbuch in der Badewanne, dann höre dir den Rest im Bett an. Wirkt Wunder!

Warme Füße machen schläfrig

Es gilt vielleicht nicht für alle, aber gerade viele Frauen leiden häufig unter kalten Füßen. Je wärmer sich die Füße anfühlen, desto eher schläft man ein. Daher kann es schlaffördernd wirken, mit dicken Socken ins Bett zu gehen oder sich ein großes Körnerkissen auf die Füße zu legen.

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