Berlin: Klaus Kinski behält seinen Stern

Klaus Kinski ist ein vermeintlicher Kinderschänder, der zum Entsetzen vieler Berliner nun auch noch seinen Stern behalten darf. Schon vor eingen Wochen sorgten die Missbrauchsvorwürfe von Tochter Pola in ihrem Buch „Kindermund“ für eine Welle der Empörung.

Klaus Kinski´s Kinder müßen derzeit viel ertragen

Nun der nächste Skandal! Trotz aller Vorwürfe soll der vermeintliche Kinderschänder Klaus Kinski weiterhin seinen Stern im Berliner Asphalt behalten. Einziger Trost: Eine Umgestaltung wurde angedacht, die künftig auch die Vorwürfe der Tochter Pola Kinski thematisieren soll, teilte die Jury mit.

Architekten seien um entsprechende Vorschläge gebeten worden. Nach den Missbrauchsenthüllungen ihrer Schwester zeigte sich Schauspielerin Nastassja Kinski laut Bildzeitung zutiefst erschüttert: „Ich bin stolz auf ihre Kraft, ein solches Buch zu schreiben. Ich kenne den Inhalt. Ich habe ihre Worte gelesen. Und ich habe lange geweint.“ Auch der Bruder von Pola Kinski ist über die Taten seines 1991 verstorbenen Vaters entsetzt: „Ich schäme mich für ihn“, erklärte Nikolai Kinski nach Angaben der „Bild“-Zeitung.

Er hatte keine Ahnung vom „schrecklichen Schicksal“ seiner Schwester Pola gehabt. „Ich bin zutiefst schockiert und am Boden zerstört über die Offenbarung ihres Missbrauchs durch unseren Vater.“ Er selbst hat ihn „nie so erlebt. Ich wünschte, ich könnte ihn noch mit den Vorwürfen konfrontieren.“ An seine Schwester Pola gewandt sagte Kinski nach Angaben der Zeitung: „Ich liebe sie, egal was uns je davon abgehalten hat, eine wirkliche Familie zu sein.“

Er will sich mit Pola und Nastassja in Ruhe über die Vergangenheit unterhalten und eine gemeinsame Zukunft finden.

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