Angelina Jolie will Brustkrebs gefährdeten Frauen Vorbild sein


Angelina Jolie will Brustkrebs gefährdeten Frauen ein Vorbild sein und ihr Mut wie sie mit den Geschehnissen umgeht, ist für viele Frauen imposant. Wenn etwas nicht leicht ist, dann mit einer Krebsdiagnose umzugehen, aber vorsorglich die Brüste zu entfernen, das ist noch viel schwerer.

Angelina Jolie hat das Thema Brustkrebs zurück in die breite Öffentlichkeit geholt

Krebs macht bekanntlich vor keinem Menschen halt – und er kann wiederkehren. Das musste Anastacia schmerzlich erfahren. Nach ihrer Brust-OP im Jahr 2003 und anschließender Strahlentherapie kehrte der Brustkrebs jetzt zehn Jahre später zurück. Auch Kollegin Kylie Minogue kämpfte 2005 gegen den Krebs und galt fünf Jahre später offiziell als geheilt.

Von Medizinerseite wird Frauen, in deren Familien mehrere weibliche Verwandte an Brustkrebs litten zu einer vorzeitigen Amputation geraten. Diesen mutigen Schritt ging Angelina Jolie. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel in der “New York Times” verriet sie, dass sie sich im April vorsorglich beide Brüste abnehmen ließ. Ärzte hätten bei ihr festgestellt, dass sie ein Gen in sich trage, das ihr Brustkrebsrisiko enorm erhöhe.

Angelina Jolies Mutter litt jahrelang unter der Krankheit und erlag ihr schließlich mit 56 Jahren. Das Brustkrebsrisiko bei der Schauspielerin betrug laut ihren Ärzten 87 Prozent. „Ich kann meinen Kindern jetzt sagen, dass sie keine Angst haben müssen, mich an den Brustkrebs zu verlieren”, erklärte Angelina. Die Behandlung zog sich nach Angaben der Partnerin von Brad Pitt über einen Zeitraum von drei Monaten hin. Sie gehe mit ihrer Entscheidung an die Öffentlichkeit, um anderen betroffenen Frauen damit zu helfen und ihnen Mut zu machen.

Durch die Brustamputation habe sie das Brustkrebsrisiko auf 5 Prozent gesenkt. Auch das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, bewerteten die Ärzte mit 50 Prozent als besonders hoch. Auch hier scheint Jolie über einen medizinischen Eingriff nachzudenken. Ihr Vater John Voigt erfuhr von dem Eingriff aus der Presse.

Foto:
KitBear

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