Andalusien – ein spanischer Traum fernab von Bettenburgen

Andalusien

Womit Landschaft und Leute locken

Mit seiner unglaublichen geografischen Lage, lockt Andalusien Kenner ihrer Vorlieben an. Die südlichste Region auf dem spanischen Festland grenzt an Portugal, das Mittelmeer und den Atlantik.
In Tarifa, der südlichsten Stadt Europas, liegen Afrika und Europa nur vierzehn Kilometer von einander entfernt. Neben der Hauptstadt dieser Region, welche Sevilla ist, lockt auch die andalusische Natur mit Besonderheiten. Beispiele hierfür sind das Becken des Flusses Guadalquivir und die Betische Kordillere. Dies bedeutet, dass Natururlauber eine riesige Auswahl an Zielen haben, um die Landschaft und die dazugehörigen Menschen auf eigene Faust kennenzulernen. Auf der anderen Seite teilen sich die Badeurlauber und Surfer auf. Die strandlägerigen Entspannungswoller zieht es oftmals an die Costa del Sol am Mittelmeer. Wohingegen die Sportler zum Windsurfen eher die Costa de la Luz am Atlantik besuchen werden.

Sightseeing und südländisches Temperament

Wer in Andalusien Kultur und Geschichte erleben möchte, sollte zunächst wissen, dass der Name sich aus der maurischen Herrschaft ableitet. Jedoch wird über die Geschichte der maurischen Bezeichnung spekuliert. Am gängigsten ist der Wortstamm, dass die Bezeichnung „Al-Andalus“ auf die Vandalen zurückzuführen ist, die während ihrer Völkerwanderung im 5. Jahrhundert auf den iberischen Halbinseln rasteten. Ein absolutes Highlight in Andalusien sind die „Ruta de los Pueblos Blancos“. Übersetzt heißt dies „weiße Dörfer“ und bezieht sich auf phönizische und römische Siedlungen, die durch schmale Gassen und weiß gekalkte Häuser charakterisiert werden. Diese sind während der römischen Herrschaft von 8. bis zum 15. Jahrhundert geprägt worden. In der Hauptstadt Sevilla ist die Grabstätte des Entdeckers Christoph Kolumbus zu besuchen. Wer während der hitzigen Dämmerungszeit Lust bekommt, das spanische Temperament kennen zu lernen, kann sich nach Tapas und Sangria dazu hinreißen lassen, dass Tanzbein zu einem leidenschaftlichen Flamenco zu schwingen.

Wieso Familien in Andalusien punkten

Da die Region Andalusien sich mehr durch Sehenswürdigkeiten und eine beeindruckende Natur ausgezeichnet wird, ist das Nachtleben nicht so exzessiv von Discotheken und jungen Erwachsenen durchzogen. Die Städte in dieser Regionen gewinnen zwar zu einem Großteil in der Hauptsaison an Einwohnern dazu, wobei diese eher genüsslich die spanische Mentalität genießen, als wild zu feiern. Das bedeutet, dass Familien, insbesondere mit kleinen Kindern, auf eine Vielzahl von Angeboten treffen, die perfekt auf sie zugeschnitten zu sein scheinen. Zu diesen zählt zum Beispiel der Zoo von Jerez, in welchem man zahlreiche Tierarten in geräumigen Gehege und einem angenehmen Ambiente beobachten kann. Für eher „bewanderte“ Familien bietet sich das zweithöchste Gebirge Europas an, die Sierra Nevada. In diesem Gebirge können sich sowohl Profis als auch Anfänger im Bergsteigen üben.Die am meisten favorisierten Sportarten sind jedoch Golf, mit mehreren tausend Anlagen in der Region Andalusien, und, für Spanien selbstverständlich, der Fußballsport.

Bild: Flickr/www.arternative-design.com

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