Ehrlicher Einblick in sein Leben

Menderes – von der traurigen Kindheit zum gelebten Traum

Menderes Bagci ist der schüchterne Kämpfer. Den Menschen da draussen konnte er den sympathischen, friedvollen und ehrgeizigen Menschen zeigen. Trotz trauriger Kindheit und einen beschwerlichen Kampf durch sein junges Leben scheint er nun angekommen zu sein – er kann seinen Traum leben. Verdient fliegen Deutschlands jüngsten „Dschungelkönig“ die Herzen zu.

Menderes bringt es auf den Punkt – Talent ist überbewertet & für seinen Traum muss man kämpfen

Menderes Bagci ist frisch gebackene „Dschungel-König“. Endlich bekommt er die Aufmerksamkeit, nach der er bereits sein ganzes Leben lang strebt.

Selbst die 13 Jahre in Folge als Dauer-Castingkandidat bei „Deutschland sucht den Superstar“ und vier Mal ein Recall brachten ihm bisher nichts. Dort kassierte er Sprüche von Juror Dieter Bohlen wie „Du klingst wie die Geräuschkulisse auf einem anatolischen Ziegenmarkt“ oder er sei ein „singendes Schleudertrauma“. Sein Auftritt wurde als „Scheiß hoch hundert“ abqualifiziert.

Dieter Bohlens Fazit damals:

„Du siehst aus wie ‘ne aufgeplatzte Mülltüte. Ich hätte dich mit ‘ner Dynamitstange entsorgen sollen. Dann hätte ich Ruhe vor dir. Aber ich war ja nett …“.

Menderes konterte schüchtern:

„Ich habe nur gesagt, dass ich gern singe.“

Menderes traurige Kindheit

Eines hat Menderes im Leben gelernt – kämpfen. Seine Eltern trennten sich nach seiner Geburt: „Zu Hause hatte ich nie Aufmerksamkeit. Ich bin nie geliebt worden. Meine Mutter behauptete, ich hätte einen Wasserkopf und wollte mich loswerden.“

Sein Stiefvater habe ihn mit 50 Mark in der Tasche in ein Taxi gesetzt und nach Langenfeld zu seinem leiblichen Vater geschickt.

„Zunächst hatte ich Sehnsucht nach meiner Mutter. Aber die Sehnsucht ist verflogen wie ein Parfüm“

Auch der Vater sei sehr streng gewesen und habe stetig Leistung verlangt. Das Rampenlicht hilft Menderes dabei, seine Schüchternheit zu überwinden – nach eigenen Angaben sei er noch Jungfrau. Mit der Teilname bei „Ich bin ein Star…“ gelang es ihm, den Zuschauern das Bild eines sympathischen, friedvollen und ehrgeizigen Menschen zu vermitteln und er errang dadurch die Dschungelkrone. Verdient, wie Juror Dieter Bohlen findet:

Ehrlicher Respekt von Dieter Bohlen

„Menderes hat bewiesen, dass man Träume leben kann, wenn man alles dafür tut. Sein Kämpferherz ist vorbildlich. Da sich jetzt seine Gagen verzehnfachen werden, kann er sogar von seinem Traum leben. Und braucht sich auch keine Sorgen mehr zu machen, wo die nächste Miete herkommt.“

Alle Infos zu ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘ im Special bei RTL.de.

Foto: RTL / Stefan Menne

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Chris

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